
Frischwasserleitungen verlegen
Die Sanitärinstallation beim Hausbau umfasst auch das Verlegen der notwendigen Frischwasserleitungen. Hierunter versteht man die Versorgungsleitungen sowohl für die Kalt- als auch für die Warmwasserzufuhr. Das gängigste Material ist hier ziehmittelfreies Kupferrohr. Kupfer hat den Vorteil, dass es sich leicht biegen lässt und somit die Leitungswege für die Frischwasserleitungen flexibler geplant werden können. Inzwischen ist es nicht einmal mehr notwendig, Kupferrohre zu verlöten. Mit Hilfe von sogenannten Quetschverschraubungen können sie auch ohne Hart- oder Weichlötverfahren sicher und dicht miteinander verbunden werden. Wasser ist kalkhaltig. Kupferrohre für die Frischwasserleitungen zu verwenden ist deshalb vorteilhaft, weil diese Rohre von innen glatt sind und Ablagerungen kaum eine Chance bieten. Außerdem ist Kupfer ein korrosionsbeständiges Metall. Lediglich die Gefahr von Rostfraß ist gegeben, der durch Fremdpartikel in den Frischwasserleitungen entstehen kann. Bei der Sanitärinstallation sollte also darauf geachtet werden, dass ein Feinfilter zum Einsatz kommt. Dieser sollte bereits vor der Erstbefüllung der Leitungen vorhanden sein. Bevor man das gesamte Wasserkreislaufsystem beim Hausbau in Betrieb nimmt, sollten darüber hinaus alle verlegten Rohre gründlich gespült werden. Um Energieverluste durch die Sanitärinstallation zu vermeiden, sollten Warmwasserleitungen ausreichend isoliert werden.
Rohre in Eigenleistung
Wer selbst Frischwasserleitungen verlegen möchte, kann dies mit Kunststoffleitungen versuchen, die allerdings deutlich teurer als Kupferrohr sind.
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