
Mikrokredite als Handwerkerkredite
Gerade das Baugewerbe hat arge Probleme die richtige Finanzierung zu finden. Bei Banken stehen sie meist schon in der Risikoklasse und es ist fast nicht möglich eine Bank davon zu überzeugen, dass das Geld zuverlässig wieder zurückgezahlt wird. Die Absagen hören sich meist auch gleich an. Es wird nämlich entweder auf einen zu geringen Kreditbetrag verwiesen oder die Kapitalquote des Unternehmens ist zu gering. So gehen manchen Baufirmen wichtige Aufträge verloren und sie müssen immer um ihre Existenz bangen.
Mikrodarlehen für den Handwerksbetrieb
Seit 2010 haben Handwerker die Möglichkeit Mikrokredite zu beantragen. Diese sind genau für solche Branchen und Probleme in Deutschland eingeführt worden. Sie sollen die Knappheit an Liquidität beseitigen und so zu einem stabileren wirtschaftlichen Gesamtbild beitragen. Da dieses Unterfangen mit sehr viel Nachdruck vorangetrieben worden ist, gibt es heute in Deutschland schon mehr als 50 Mikrofinanzinstitute. Auch im Internet haben sich diverse Seiten etabliert, welche über das Thema Mikrofinanzierung berichten. Man kann so zum Beispiel Mikrokredite von Mikrofinanzierung.org bekommen, indem dort die richtige Firma gefunden wird. So können Handwerker in der heutigen Zeit zu ihrem Mikrofinanzinstitut gehen und ein Darlehen beantragen, um einen Auftrag zu finanzieren. So müssen nicht mehr Aufträge abgelehnt werden und das Unternehmen kann langsam und stetig wachsen. Wird der erste Kredit ohne Probleme getilgt, kann immer wieder ein Folgekredit vergeben werden. Zu Beginn wird nämlich nur ein Höchstbetrag von EUR 10.000 ausgegeben, welcher sich auf bis zu EUR 20.000 steigern kann. Das hängt dann jedoch von der Zusammenarbeit des Mikrofinanzierers und des Kreditnehmers ab.
(Bild – © Rainer Sturm / pixelio.de)