Mit entscheidend für die Kosten der Sanitärinstallation ist die Auswahl der einzelnen Sanitärobjekte. Für den Bauherrn ist es beim Hausbau unübersichtlich und schwierig, sich hier einen Überblick über das Marktangebot zu verschaffen. Die Preisunterschiede sind hoch und werden durch Sonderangebote und diverse Aktionen von verschiedenen Anbietern noch verstärkt. Außerdem hängt der Preis der Sanitärobjekte auch vom persönlichen Geschmack des Bauherrn ab.
Die unterschiedlichen Badewannen
Bis vor kurzem galten Badewannen aus Stahlblech als Standard. Inzwischen gehen jedoch immer mehr Anbieter dazu über, diese Sanitärobjekte in Acryl anzubieten. Acryl hat gegenüber den Stahlwannen den entscheidenden Vorteil, dass die Badewanne sofort die Wassertemperatur annimmt. Außerdem ist Acryl leichter. Kratzer auf der Oberfläche lassen sich wegpolieren. Mithilfe vorgefertigter Wannenträger aus Styropor ist der Einbau kein großes Problem.
Badewannen gibt es in den unterschiedlichsten Formen und Farben. Doppelwannen mit Überbreite für zwei Personen sind ebenso zu finden wie Eckwannen oder runde Badewannen. Die Ausstattung reicht von Handgriffen für das leichtere Ein- und Aussteigen über fest integrierte Anti-Rutsch-Beläge bis hin zum Whirlpool mit und ohne Beleuchtung.
Was kostet eine Badewanne?
Standardwannen sind preiswert in den Abmessungen von 160, 170 und 180 cm auf dem Markt. Dabei liegt der Preis für die längste Wanne um etwa 30 Prozent über dem der Kurzen. Für Sonderformen wird Acryl als Material verwendet. Je nach Form und Ausstattung kann der Preis für eine Badewanne aus Acryl leicht mehrere Tausend Euro betragen. Auch besondere Farben haben einen deutlichen Einfluss auf die Preisgestaltung der Sanitärobjekte.
Waschbecken oder Waschtisch
Sanitärobjekte werden häufig als Komplettpaket einer Serie, die aus Wanne, Dusche, Bidet und Waschbecken bzw. Waschtisch besteht, angeboten. Leider ist es häufig schwierig, Ersatzteile aus diesen Serien zu erhalten.
Ob man für das Badezimmer ein einfaches Waschbecken oder einen Waschtisch auswählt, hängt vom persönlichen Geschmack und vom Raumangebot ab. Waschtische haben den Vorteil, über Ablageflächen zu verfügen. Sie sind häufig fest in einen Unterschrank eingebaut, der zusätzlichen Stauraum verschafft. Außerdem wirken diese Sanitärobjekte ausgesprochen edel und elegant, weil unter anderem die Abflussrohre von der Einheit verdeckt werden.
Wie kann man die Sanitär-Kosten beeinflussen?
Waschbecken in Gästebädern oder auch im hauswirtschaftlichen Bereich wie Keller oder Waschküche können in einer einfachen Variante ausgewählt und angebracht werden. Häufig gibt es Sonderangebote in Baumärkten, die der Bauherr nutzen kann.
Bei der Ausstattung des eigenen Badezimmers sieht es anders aus. Wer hier auf einen exklusiven Waschtisch Wert legt, muss für die passenden Sanitärobjekte schon etwas tiefer in die Tasche greifen.
Das stille Örtchen – die WC-Anlage
Eigentlich gilt für das WC dasselbe wie für das Waschbecken. Im Gästebadezimmer reicht eine einfache Ausführung der Keramikschüssel. Inwieweit ein Wasserkasten auf der Wand oder unter Putz angebracht wird, hängt von der Sanitärinstallation ab.
Für das eigene Bad darf es ein wenig mehr Luxus sein. Hier muss die Farbe zu den übrigen Sanitärobjekten passen. Inzwischen gibt es Anbieter, die WCs nach der Vorlage japanischer Dusch-WCs anbieten. Das ist eine Kombination aus WC und Bidet, das heißt, die Reinigung des Körpers erfolgt mit temperiertem Wasser.
Kosten & Wasserverbrauch
Wasser einzusparen ist mit den neuen Spülkästen kein Problem. Zwar sind sie in der Anschaffung etwas teurer als Druckspüler, dafür sind sie aber leise und der Wasserverbrauch kann mit einer Wasserstopp-Taste individuell bestimmt werden.
Duschtassen für die tägliche Hygiene
Duschtassen werden genauso wie die Badewannen sowohl aus Stahlblech als auch aus Acryl angeboten. Da Acryl schnell die Umgebungstemperatur annimmt, ist eine Duschtasse aus Acryl nicht fußkalt. Idealerweise sollten Duschtassen mit Duschkabinen versehen sein. Duschvorhänge engen den Platz ein. Schwingtüren sind aus hygienischen Gründen den Schiebetüren vorzuziehen, weil sie sich leichter reinigen lassen. Es gibt Duschtassen mit unterschiedlichen Abmessungen auch für den ebenerdigen Einbau. Das macht die Dusche behindertengerecht.
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